Suchmaschinen als die entscheidende Schnittstelle zwischen dem User oder auch potenziellen Kunden und dem Internet haben viele Funktionen.
Eine der vermeintlich wichtigsten ist dabei die Aufgabe, den User bei seiner Suche und Recherche im Internet zu unterstützen, indem sie ihm in der unüberschaubaren Vielfalt der Informationen, die man im World Wide Web finden kann, einen Überblick über für seine Anfrage relevante Webseiten verschaffen.

Kunden offenbaren bei der Suche den Suchmaschinen ihre Wünsche

Bei der Suche mit einer der klassischen, indexbasierenden Volltext-Suchmaschinen gibt der Nutzer seine Suchbegriffe in ein Suchformular der Suchmaschine ein.
Diese vergleicht dann diese eingegeben Zeichenketten mit den in ihrem Index gespeicherten Zeichenfolgen von Milliarden verschiedener Webseiten, die diese Suchmaschinen mithilfe von kleinen, automatischen Programmen gesammelt und in ihrer Datenbank gespeichert hat.
Auch die Anbieter selbst geben beim Webseite anmelden an, unter welchen Begriffen für die Suche und Recherche ihre angemeldete Webseite interessant sein soll und unter welchen Keywords sie gefunden, beziehungsweise angezeigt werden soll. Ähnlich verhält es sich mit den Webkatalogen oder Linksammlungen, bei denen ein Betreiber ebenfalls seine URL anmelden kann und die dann manuell geprüft wird und einem bestimmten Themenkreis, also einer bestimmten Kategorie von Webseiten zugeordnet wird.
Während der Suchende bei seiner Internetrecherche mittels Webkatalog bereits im richtigen Fachgebiet sucht, handelt es sich bei der Suche mit Suchmaschinen am Anfang nur um eine reine textliche Übereinstimmung und nicht um inhaltliche Richtigkeit der angebotenen Suchergebnisse.
Der User hat nun die Möglichkeit, die angezeigten Ergebnisse zu prüfen und gegebenenfalls durch weitere Präzisierungen, einzuengen.

Erweiterte Suche macht den User immer öffentlicher

Da der User bei seiner Internetrecherche mittels Suchmaschinen und deren erweiterter Suche immer weitere Details seiner Interessen preis gibt, ist dies der Punkt, an dem Suchmaschinen eingreifen können und entsprechend der Interessen des potenziellen Kunden Werbung verschiedener Werbepartner oder Unternehmen, die ein Interesse am Absatz bestimmter Produkte haben, einzublenden.
Auf diese Art wird zunächst einmal unterschwellig das Interesse des Kunden an diesen Artikeln geweckt und er wird verleitet auf die als Werbebotschaften eingeblendeten Links zu klicken und das Angebot eventuell näher zu betrachten.
Allein aus der Möglichkeit, zu wissen, was der User im Internet sucht und wo seine Interessen liegen, ergeben sich vielfältige Möglichkeiten der Kundenansprache und Einflussnahme auf das Kaufverhalten der möglichen Kunden.
So wird beispielsweise ein Internetnutzer, der auf der Suche nach Angelzubehör ist, nicht nur nach Angeln sehen, sondern wird in diesem Moment sicher auch empfänglich für Angebote von Angelhaken und Ködern sein.
Suchmaschinen, die diese Suchbegriffe im Hintergrund auswerten und oftmals auch speichern, werden dem User nun gezielte Angebote aus diesen Bereichen anzeigen.
Sollte es auf diese Art und Weise auch noch zu einem Geschäftsabschluss zwischen User und Anbieter der Waren kommen, fließen teilweise direkt Provisionen an den Betreiber der Suchmaschine.
Ein anderes Verfahren ist das sogenannte Pay-per-Click-Verfahren, bei dem der Anbieter an den Suchmaschinenbetreiber eine Gebühr zahlt, wenn ein User bei seiner Internetrecherche auf die entsprechende Werbeeinblendung klickt.
Solche Verfahren der Suchmaschinenwerbung haben sich zu einer höchstwillkommenen Einnahmequelle für die Anbieter von Suchmaschinen und Webkatalogen entwickelt